Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch. Die Antwort hängt weniger vom Körperteil ab als vom Zustand des Gewebes.

Kälte bei akut und geschwollen

Frische Verletzung, Prellung, Überlastung mit Schwellung, ein gereiztes Gelenk nach zu viel Belastung: Hier verengt Kälte die Gefäße, dämpft die Entzündungsreaktion und senkt den Schmerz.

Richtig dosiert heißt: 10 bis 15 Minuten, nie direkt auf der Haut, dann mindestens eine Stunde Pause. Dauerkühlung verzögert die Heilung.

Wärme bei verspannt und chronisch

Muskelhartspann, steifer Nacken am Morgen, Arthroseschmerz ohne Schwellung, chronische Rückenbeschwerden: Wärme steigert die Durchblutung, senkt den Muskeltonus und macht Gewebe dehnbarer.

20 Minuten sind ein guter Richtwert. Vor einer Behandlung angewendet, wirkt manuelle Therapie danach spürbar besser.

Die einfache Faustregel

Wann beides nichts ist

Bei Sensibilitätsstörungen, schweren Durchblutungsstörungen und offenen Wunden. Wer die Temperatur nicht sicher spürt, kann sich verbrennen oder Erfrierungen zuziehen, ohne es zu merken.

Und Naturmoor?

Pelose gibt die Wärme langsamer und tiefer ab als ein Kirschkernkissen. Deshalb setzen wir sie gern direkt vor der Behandlung ein, wenn die Rückenmuskulatur weich werden soll.

Passt das zu Ihren Beschwerden?

Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.

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