
Ein Schritt daneben, und das Sprunggelenk klappt weg. Was Sie in den ersten Minuten tun, verkürzt die Pause spürbar.
PECH – aber richtig verstanden
- Pause: Belastung sofort einstellen. Weiterspielen ist der teuerste Fehler.
- Eis: 10 bis 15 Minuten kühlen, nie direkt auf der Haut, dann Pause.
- Compression: elastische Binde, fest, aber nicht abschnürend.
- Hochlagern: über Herzhöhe, das reduziert die Einblutung.
Was sich geändert hat
Früher hieß es: mehrere Tage ruhigstellen. Heute weiß man, dass frühe, kontrollierte Belastung die Heilung beschleunigt. Nach 24 bis 48 Stunden sollte – im Rahmen der Schmerzgrenze – wieder bewegt und belastet werden.
Wann zum Arzt
- Wenn Sie nicht vier Schritte gehen können
- Bei Druckschmerz direkt auf dem Knochen
- Bei einer deutlichen Fehlstellung
- Bei einem hörbaren Knall mit sofortiger starker Schwellung
Der eigentlich wichtige Teil kommt später
Nach einem Bänderriss ist die Wahrscheinlichkeit hoch, erneut umzuknicken – nicht weil die Bänder schwach bleiben, sondern weil die Rezeptoren im Gelenk gelitten haben. Gleichgewichtstraining auf instabilem Untergrund senkt dieses Risiko deutlich. Sechs bis acht Wochen, dreimal pro Woche zehn Minuten.
Passt das zu Ihren Beschwerden?
Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.
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