
Craniomandibuläre Dysfunktion klingt kompliziert. Gemeint ist eine Funktionsstörung des Kiefergelenks – mit erstaunlich weit reichenden Folgen.
Woran man es merkt
- Knacken oder Reiben beim Öffnen des Mundes
- Eingeschränkte Mundöffnung, oft morgens am schlimmsten
- Schmerz vor dem Ohr, in der Schläfe oder im Nacken
- Abgeriebene Zähne, Abdrücke an der Zungenkante
- Ohrgeräusche ohne Befund beim HNO-Arzt
Warum der Nacken dazugehört
Kiefer und obere Halswirbelsäule teilen sich Nervenversorgung und Muskelketten. Eine Kieferfehlfunktion zieht deshalb fast immer den Nacken mit hinein – und umgekehrt. Wer nur an einer Stelle behandelt, kommt selten ans Ziel.
Was wir tun
Kaumuskulatur von innen und außen behandeln, das Kiefergelenk mobilisieren, die obere Halswirbelsäule mitversorgen und Ihnen ein kurzes Eigenprogramm mitgeben – Zungenlage, kontrollierte Mundöffnung, Entspannung der Kaumuskeln.
Zusammenarbeit mit der Zahnarztpraxis
Bei nächtlichem Knirschen ist eine Schiene oft sinnvoll. Sie schützt die Zähne, löst aber die muskuläre Ursache nicht. Die Kombination aus Schiene und Physiotherapie funktioniert deutlich besser als jedes für sich.
Auf dem Rezept steht dafür in der Regel „MT“ mit der Diagnosegruppe CS. Fragen Sie in der Zahnarzt- oder Hausarztpraxis danach.
Passt das zu Ihren Beschwerden?
Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.
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