
Wer morgens steifer aufsteht als er sich hingelegt hat, sucht die Schuld meist bei der Matratze. Manchmal zu Recht – meistens nicht.
Die härteste Matratze ist nicht die beste
Der Rat zur harten Unterlage hält sich hartnäckig. Untersuchungen zeigen dagegen: Mittelfeste Matratzen schneiden bei Rückenschmerz am besten ab. Entscheidend ist, dass Schulter und Becken einsinken können und die Wirbelsäule dabei gerade bleibt.
Das Kissen ist wichtiger als gedacht
In Seitenlage muss das Kissen den Abstand zwischen Schulter und Kopf ausfüllen – bei breiten Schultern also deutlich höher. In Rückenlage reicht ein flaches Kissen, das nur die Halswirbelsäule unterstützt. Ein zu hohes Kissen in Rückenlage schiebt den Kopf nach vorn und belastet den Nacken die ganze Nacht.
Die Position
- Seitenlage: Kissen zwischen die Knie, das hält das Becken gerade.
- Rückenlage: flaches Kissen unter die Knie, das entlastet die Lendenwirbelsäule.
- Bauchlage: für den Nacken ungünstig, weil der Kopf stundenlang gedreht ist. Wer nicht anders kann, legt ein flaches Kissen unter Becken und Bauch.
Wenn es an allem anderen liegt
Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten anhält, entzündliche Nachtschmerzen oder Schmerz, der Sie regelmäßig in der zweiten Nachthälfte weckt, sind keine Matratzenprobleme. Das gehört ärztlich abgeklärt.
Passt das zu Ihren Beschwerden?
Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.
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