Krankengymnastik in Cottbus

Bewegung ist die Behandlung

Der am häufigsten verordnete Teil unserer Arbeit – und der, bei dem Sie am meisten mitmachen. Wir zeigen Ihrem Körper, was er wieder kann.

Worum es geht

Wenn der Körper das Ausweichen zur Gewohnheit macht

Fast jeder Schmerz führt zu einer Schonhaltung. Die ist kurzfristig klug und langfristig das eigentliche Problem: Muskeln, die nicht arbeiten, werden schwächer. Gelenke, die nicht bewegt werden, werden steifer. Nach ein paar Wochen schmerzt nicht mehr nur die ursprüngliche Stelle, sondern auch alles, was für sie eingesprungen ist.

Krankengymnastik unterbricht diesen Kreis. Wir lösen zuerst, was blockiert, und bauen dann Schritt für Schritt wieder auf – in einer Reihenfolge, die Ihr Körper mitgeht, nicht in der, die auf dem Papier am schnellsten aussieht.

Vier Wege, die wir kombinieren

Krankengymnastik, allgemein

Einzelbehandlung mit gezielten Übungen für Beweglichkeit, Kraft und Koordination. Die Basis fast jeder Verordnung.

Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Aufbau an medizinischen Trainingsgeräten mit definiertem Widerstand – messbar, dosierbar, ideal nach Operationen.

Traktion im Schlingentisch

Der Körper hängt schwerelos in Schlingen. Das entlastet Wirbelsäule und Gelenke so weit, dass Bewegung wieder schmerzfrei möglich wird.

Neurophysiologische Grundlage

Nach Schlaganfall, bei MS oder Parkinson: Bewegungsmuster neu bahnen statt nur Muskeln kräftigen.

Hand am Griff eines Seilzuggeräts während einer Zugbewegung

Was Sie beim ersten Termin erwartet

Wir fragen nach: seit wann, wobei genau, was hilft, was verschlimmert. Dann sehen wir uns an, wie Sie stehen, gehen, sich bücken und drehen. Erst danach legen wir los.

Am Ende der ersten Einheit wissen Sie, was wir gefunden haben, was wir vorhaben und welche zwei bis drei Übungen Sie zu Hause machen. Nicht zwölf – zwei bis drei, die Sie wirklich schaffen.

Typische Anlässe

Zur Verordnung: Krankengymnastik steht als „KG", „KG-Gerät" oder „KG-ZNS" auf Ihrem Rezept. Bringen Sie es zum ersten Termin einfach mit – wir rechnen direkt mit Ihrer Kasse ab. Ohne Rezept behandeln wir Sie als Selbstzahler.

Häufige Fragen

Eine Verordnung umfasst in der Regel sechs Behandlungen, bei bestimmten Diagnosen auch mehr. Ob eine Folgeverordnung sinnvoll ist, besprechen wir offen mit Ihnen – und sagen es auch, wenn wir denken, dass Sie allein weitermachen können.

Nein. Ein Dehnungsgefühl oder Muskelkater am Tag danach ist normal, scharfer Schmerz ist es nicht. Sagen Sie uns sofort Bescheid, wenn eine Übung zu weit geht – wir passen sie an.

Bequeme Kleidung, in der Sie sich bewegen können, und feste Schuhe oder Stoppersocken. Für Behandlungen am Rücken ist es hilfreich, wenn der Rücken frei gemacht werden kann.

Häufig noch in derselben Woche, bei dringenden Fällen oft schneller. Reservieren Sie online drei Wunschtermine, dann finden wir meist einen davon.

Nächster Schritt

Fangen wir mit dem Befund an

Bringen Sie Ihre Verordnung mit – oder kommen Sie ohne. Wir schauen uns an, woher der Schmerz kommt, und sagen Ihnen ehrlich, was Therapie leisten kann.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Diagnose. Ob eine Therapie für Sie geeignet ist, klären wir gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.