Kraft ist die beste Rückenversicherung
Behandlung nimmt den Schmerz. Training sorgt dafür, dass er wegbleibt. Bei uns trainieren Sie nach Plan und unter Aufsicht – nicht auf gut Glück.
Der Punkt, an dem Therapie in Eigenständigkeit übergeht
Nach sechs Behandlungen ist der akute Schmerz meist deutlich besser. Und dann? Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob die Beschwerden in einem halben Jahr wiederkommen.
Medizinische Trainingstherapie schließt diese Lücke. Wir bauen die Muskulatur auf, die Ihr Gelenk oder Ihre Wirbelsäule stabilisieren muss – mit definierten Gewichten, festen Wiederholungszahlen und einer Steigerung, die dokumentiert wird. Sie sehen schwarz auf weiß, dass es vorangeht.
Zwei Wege zum Ziel
Gerätegestützt (MTT/KGG)
Training an medizinischen Geräten mit individuellem Plan. Auf Verordnung als KG-Gerät, sonst privat. Ideal nach Operationen und bei Rückenbeschwerden.
EMS-Training
Zwanzig Minuten, ganzer Körper: Elektrische Impulse aktivieren auch tiefe Muskeln, die im normalen Training kaum erreicht werden. Für alle, denen die Zeit fehlt.
EMS – was dahintersteckt
Beim EMS-Training tragen Sie eine Weste mit Elektroden. Während Sie einfache Bewegungen ausführen, setzen kurze Impulse zusätzliche Reize direkt am Muskel. Dadurch erreichen wir in zwanzig Minuten eine Trainingswirkung, für die im Studio deutlich mehr Zeit nötig wäre.
Besonders interessant ist das für die tiefe Rumpfmuskulatur: Sie lässt sich willkürlich kaum ansteuern, reagiert auf die Impulse aber sehr gut. Genau diese Muskeln halten die Wirbelsäule zusammen.
EMS ist kein Ersatz für Bewegung an der frischen Luft – aber ein sehr effizienter Baustein, wenn der Kalender voll ist.
Für wen sich das lohnt
- Wiederkehrende Rückenschmerzen ohne klare strukturelle Ursache
- Nach Bandscheibenvorfall, wenn die akute Phase vorbei ist
- Nach Knie- oder Hüftprothese, wenn Sicherheit fehlt
- Muskelabbau nach längerer Ruhigstellung oder Krankheit
- Bürojob, wenig Zeit, schlechtes Gewissen – ehrlich gesagt der häufigste Grund
- Sportler in der Aufbauphase nach einer Verletzung
EMS nicht für alle: Bei Herzschrittmacher, Schwangerschaft, Epilepsie, akuten Entzündungen oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist EMS nicht geeignet. Wir klären das vor der ersten Einheit im Gespräch – bitte bringen Sie Informationen zu Vorerkrankungen und Medikamenten mit.
Häufige Fragen
Ja, deutlich mehr als es aussieht. Zwanzig Minuten reichen völlig, und der Muskelkater danach ist real. Deshalb trainiert man EMS auch nur ein- bis zweimal pro Woche.
Krankengymnastik am Gerät wird auf Verordnung von der Kasse übernommen. EMS-Training ist eine private Leistung – die Preise nennen wir Ihnen gern am Telefon.
Nein. In der medizinischen Trainingstherapie ist immer jemand von uns dabei, der die Ausführung korrigiert. Beim EMS-Training betreuen wir Sie eins zu eins.
Kraftzuwachs ist nach vier bis sechs Wochen messbar, das Gefühl von Stabilität kommt oft früher. Entscheidend ist Regelmäßigkeit, nicht Intensität.
Vom Behandeln ins Trainieren
Kommen Sie zu einem Probetermin. Wir messen, planen und sagen Ihnen, wie viel Training Sie wirklich brauchen.
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Diagnose. Ob eine Therapie für Sie geeignet ist, klären wir gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.