Zwanzig Minuten, ganzer Körper, deutlicher Muskelkater. EMS hat einen Ruf zwischen Wundermittel und Abzocke. Beides trifft nicht zu.

Was der Strom macht

Beim EMS-Training tragen Sie eine Weste mit Elektroden. Während Sie einfache Bewegungen ausführen, setzen kurze elektrische Impulse zusätzliche Reize direkt am Muskel. Der Muskel zieht sich dadurch häufiger und vollständiger zusammen als bei derselben Übung ohne Strom.

Der eigentliche Vorteil

Tiefe Rumpfmuskeln lassen sich willkürlich kaum ansteuern – viele Menschen spüren sie schlicht nicht. Auf elektrische Reize reagieren sie dagegen gut. Genau diese Muskeln stabilisieren die Wirbelsäule. Für Menschen mit wiederkehrenden Rückenbeschwerden ist das der interessanteste Teil.

Für wen es passt

Für wen es nicht passt

Was EMS nicht ersetzt

Ausdauer. Herz und Kreislauf brauchen längere, gleichmäßige Belastung – Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen. EMS ist ein Kraftbaustein, kein Ersatz für Bewegung an der frischen Luft.

Ein- bis zweimal pro Woche reicht. Mehr bringt nicht mehr, weil der Muskel zwischen den Einheiten Zeit zur Erholung braucht.

Passt das zu Ihren Beschwerden?

Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.

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