
Das erste schöne Wochenende, sechs Stunden Beete – und am Montag geht nichts mehr. Ein Muster, das wir jedes Frühjahr sehen.
Das Problem ist die Dosis, nicht die Tätigkeit
Gartenarbeit ist gute Bewegung: abwechslungsreich, an der frischen Luft, mit Kraft- und Ausdaueranteilen. Kritisch wird sie, wenn nach Monaten Winterpause plötzlich sechs Stunden am Stück gearbeitet werden.
Vier Handgriffe, die viel bringen
- Knien statt bücken. Ein Kniekissen kostet wenige Euro und nimmt der Lendenwirbelsäule die Dauerbeugung.
- Näher ran. Was Sie mit gestreckten Armen erreichen, belastet den Rücken deutlich stärker als das, was direkt vor Ihnen liegt.
- Aufgaben wechseln. 20 Minuten jäten, dann 20 Minuten Hecke – der Wechsel ist die Pause.
- Beim Heben drehen verboten. Erst heben, dann mit den Füßen umsetzen. Die Kombination aus Beugung und Drehung unter Last ist der klassische Auslöser.
Zum Aufwärmen: zwei Minuten
Zehnmal in die Hocke gehen und wieder aufstehen, zehnmal die Arme kreisen, zehnmal seitlich neigen. Das reicht, um die Muskulatur auf Betriebstemperatur zu bringen.
Danach
Nicht direkt auf die Couch. Fünf Minuten gehen, dann eine Wärmflasche auf den unteren Rücken – so bleibt die Muskulatur locker.
Passt das zu Ihren Beschwerden?
Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.
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