Der Arm geht bis zur Höhe der Schulter problemlos hoch – und dann sticht es. Dieses Muster hat einen Namen und meistens eine gute Prognose.

Ein Engpass, kein Verschleiß

Zwischen Oberarmkopf und Schulterdach verläuft eine Sehne. Wird der Raum dazwischen zu eng, reibt die Sehne bei jeder Hebebewegung. Genau in dem Winkel, in dem der Raum am schmalsten ist, tut es weh – daher der typische schmerzhafte Bogen zwischen etwa 60 und 120 Grad.

Der Engpass entsteht selten durch Knochen. Viel häufiger ist die Ursache muskulär: Der Oberarmkopf rutscht bei der Bewegung zu weit nach oben, weil die Muskeln, die ihn zentrieren, zu schwach sind.

Warum Schonung das Problem verlängert

Wer den Arm nicht mehr hebt, verliert genau die Muskulatur, die den Kopf nach unten zieht. Der Engpass wird enger, nicht weiter. Deshalb ist die Behandlung fast immer aktiv.

Was in der Therapie passiert

Realistische Erwartung

Sechs bis zwölf Wochen konsequentes Training bringen bei den meisten deutliche Besserung. Das ist länger, als viele hoffen – aber deutlich kürzer als der Weg über eine Operation, die in den meisten Fällen nicht nötig ist.

Passt das zu Ihren Beschwerden?

Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.

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