
Ein Schwanken beim Aufstehen, Unsicherheit beim Kopfdrehen – und die Untersuchungen bringen nichts. Manchmal liegt die Ursache im Nacken.
Woher der Zusammenhang kommt
Die tiefe Nackenmuskulatur ist außergewöhnlich dicht mit Rezeptoren besetzt, die dem Gehirn die Stellung des Kopfes melden. Diese Information wird mit dem Gleichgewichtsorgan und dem Sehen abgeglichen. Passen die Meldungen nicht zusammen, entsteht ein Schwanken – ohne dass Ohr oder Gehirn krank wären.
Typisch für zervikogenen Schwindel
- Schwanken oder Benommenheit, kein Drehschwindel
- Auslösung durch Kopfbewegungen, nicht durch Lagewechsel im Liegen
- Begleitender Nackenschmerz oder Bewegungseinschränkung
- Besserung, wenn der Nacken lockerer wird
Was zuerst geklärt werden muss
Schwindel gehört immer zuerst ärztlich abgeklärt – Herz, Kreislauf, Innenohr, Augen, Medikamente. Der zervikogene Schwindel ist eine Diagnose, die übrig bleibt, wenn anderes ausgeschlossen ist. Physiotherapie ist dann sehr wirksam, aber sie steht nicht am Anfang der Kette.
Was wir dann tun
Beweglichkeit der oberen Halswirbelsäule wiederherstellen, die tiefe Nackenmuskulatur gezielt trainieren und die Zusammenarbeit von Augen, Kopf und Rumpf mit einfachen Koordinationsübungen neu einschleifen. Die meisten merken innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Veränderung.
Passt das zu Ihren Beschwerden?
Dieser Beitrag ersetzt keinen Befund. Wenn Sie wissen möchten, was davon auf Sie zutrifft, schauen wir es uns gemeinsam an – telefonisch unter 0355 – 28 92 59 90 oder direkt online.
Termin reservieren